Entwürfe überzeugen OB Ude


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Am 28. Juli 2011 übergab Oberbürgermeister Christian Ude im Sitzungssaal des Rathauses die Preise und Anerkennungsurkunden für die besten elf Entwürfe mit Motiven zur Gestaltung zukünftiger Einladungskarten städtischer Empfänge.


In Zusammenarbeit mit dem Protokollamt der Stadt München entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Städtischen Fachschulen für das Maler- und Lackiererhandwerk, für das Vergolderhandwerk/Kirchenmalerei sowie die Fachschule für Farb- und Lacktechnik im Rahmen eines Wettbewerbs Entwürfe mit Motiven für Einladungskarten städtischer Empfänge.


Die Idee entstand im Rathaus, da die derzeit in Verwendung befindlichen Einladungskarten sich etwas „angestaubt“ zeigen. Die Projektidee gab den städt. Schulen die Möglichkeit, ihr Können dem Dienstherrn zur Verfügung stellen und die Qualität der Ausbildung mit interessanten Farb- und Gestaltungsvorschlägen zu belegen.

In einem intensiven Bewertungsdurchgang entschied die Jury aus Fachleuten der Schulen und der Stabsstelle des Oberbürgermeisters, dass je drei Preise in den drei Kategorien „Altes Rathaus“ , „Neues Rathaus“ und „allgemeine Motive“ sowie zwei Belobigungen vergeben werden.


Die Preisübergabe nahm Hr. Oberbürgermeister Christian Ude persönlich vor. Er würdigte die in Gestaltung und Ausführung überzeugenden je einen Quadratmeter großen Lackplatten. Seine Ausführungen ergänzte er mit stilgeschichtlichen Architekturbetrachtungen weltbekannter Münchner Wahrzeichen, wie dem Rathaus, „einem Nachbau des Brüssler Rathauses“ , das in einer Entwurfsausführung durch Verfremdung scheinbar zum Kölner Dom mutiert.

Der OB verkniff sich nicht seine ganz persönliche Favorisierung, die sich allerdings weitgehend mit der Jurymeinung deckt. Besonders angetan war er von einer sehr frechen und ambitionierten Arbeit, die das „Münchner Kindel“ verfremdet und in Kontrast zur Stadtsilhouette stellt.


Unsere Schulen und die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler haben eine wohl einmalige Würdigung ihrer Arbeit erfahren und gezeigt, welche Potentiale die Meisterinnen und Meister der Städtischen Fachschulen im  Maler- und Lackierer-, Vergolder- und Kirchenmalerhandwerk sowie der Fachschule für Farb- und Lacktechnik haben.